Ostern steht vor der Tür – besinnlich chaotisch

Heute mal Ostern.

Früher hätte ich gesagt: „Die Chaostage stehen an!“ – heute nenne ich es lieber „ambitionierte Freizeitplanung mit Überraschungspotenzial“.

Der Plan klingt nämlich erstmal verdächtig vernünftig:

Ostersamstag geht’s geschniegelt und geschniegelt zum Fußballspiel Hoffenheim gegen Mainz 05 – da wird emotional schon mal vorgearbeitet.

Sonntag dann, je nach Wetterlage und innerer Motivation, entweder eine sportliche Radtour… oder – realistisch betrachtet – ein gepflegter Spaziergang mit dem Hund durch die Pampa. Danach vielleicht entspannen auf der Terrasse mit Blick auf das Unkraut im Garten.

Montag steht dann möglicherweise ein kleiner Ausflug mit dem Auto an. Vorausgesetzt, man bekommt beim Blick auf die aktuellen Spritpreise keinen spontanen Kreislaufkollaps.

Unterm Strich: ein richtig schöner Plan. Wirklich. Also theoretisch.

Praktisch stehen dem Osterwochenende nur noch zwei kleine Herausforderungen im Weg: Einkaufen… und die Familie.

Denn wie immer beginnt vor solchen Feiertagen die große Diskussionsrunde:

  • Wer kommt?
  • Was essen wir?
  • Wann haben wir Zeit für uns?
  • Was machen wir, wenn es regnet?
  • Grillen? Backen? Kochen? Bestellen wir einfach Pizza und tun so, als wäre das Tradition?

Aber dieses Jahr mache ich es anders: Ich versuche das Chaos zu ignorieren und freue mich einfach mal auf die freien Tage, wie auch immer die aussehen werden. Selbst wenn es am Ende nur ein Schokohase auf der Couch sein wird.