05.07.2026

Nach dem schönen Abend gestern haben wir heute etwas länger geschlafen und uns den ersten Kaffee etwas später am Vormittag gegönnt. Anschließend bin ich mit dem Samu zu unserer gewohnten Runde durchs Feld aufgebrochen. Unterwegs begegneten wir einem recht lautstarken Artgenossen. Zu meiner Überraschung blieb mein Vierbeiner jedoch ganz entspannt und verzichtete darauf, sich wie sonst in die Leine zu werfen. Vielleicht war ihm die Sonntagsruhe heute wichtiger. 😉

Tanja hatte nach einem kurzen Blick auf den Hügel in unserem Garten die Idee, das blühende Unkraut zu beseitigen. Also haben wir uns die Aufgaben geteilt: Einer kümmert sich um Arbeiten im Haus, der andere (also ich) sitzt im Unkraut. Aus der geplanten kleinen Gartenaktion entstanden vier gut gefüllte Grünschnitttonnen. Aber das auch nur, da ich bei der Gelegenheit direkt die Rosen zurückgeschnitten habe, damit sie schön blühen können. Mit einem weiteren Kaffee bewaffnet und neuer Motivation habe ich anschließend noch Wäsche aufgehängt und die Hausarbeit für heute abgeschlossen.

Am Nachmittag waren wir bei meiner Tochter Annalena und ihrem Freund Max in Mainz eingeladen, um ihren Geburtstag bei Kaffee und leckerem Kuchen zu feiern. Meine Mutter haben wir aus Dromersheim mitgenommen. Sie freute sich schon den ganzen Tag darauf, die beiden wiederzusehen.

Ich selbst habe mich besonders über das Wiedersehen mit meinen Schwiegereltern sowie den Eltern von Max gefreut. Leider hatten wir schon längere Zeit keinen Kontakt mehr, was ich sehr bedauere. Umso schöner war die Gelegenheit, sich heute wieder mit allen in Ruhe auszutauschen.

Ich musste schon schmunzeln, als meine Schwiegermutter Catherine und mein Schwiegervater Volker durch die Tür kamen – bewaffnet mit dem Catherinette-Hut (Chapeau de Sainte-Catherine), der anschließend direkt an Annalena verliehen wurde. Über zwei Jahre lang wurde diese Verleihung angekündigt und augenzwinkernd angedroht – heute wurde die Drohung schließlich wahr gemacht. :-). Ich finde es schön, dass solche Traditionen existieren und meine Laubenheimer Familie soviel Humor besitzt.

Auch meine Mutter hat den Tag sehr genossen. Mittags war sie noch mit meinen beiden Geschwistern beim Italiener, und kurze Zeit später hat sie sich dann mit uns über die leckeren Kuchen bei Annalena und Max gefreut. Mein persönlicher Favorit war der Rotweinkuchen von Max’ Mutter. Die anderen beiden Kuchen (Käsekuchen und eine tolle Torte) standen ihm aber in nichts nach.

Für heute Abend werden wir uns noch einen italienischen Salat zubereiten, damit das Gemüsefach im Kühlschrank etwas leerer wird. Anschließend setzen wir uns vielleicht noch eine Weile nach draußen und genießen die letzten Sonnenstrahlen des Tages.